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Lärm II · CUSTIC Software

          

Quantifizierung

Zur Erfassung von Schallereignissen und ihrer Bewertung als Lärm gibt es mehrere Möglichkeiten. Durchgesetzt hat sich in Deutschland als Maßeinheit das dB(A) für den Schalldruckpegel, wobei versucht wird, mittels technischer Einrichtungen die Empfindlichkeit des menschlichen Ohres bei bestimmten Tonhöhen z. B. zwischen 1 und 2 kHz zu berücksichtigen. Neben dem Schalldruckpegel sind die Dauer des Geräuschs, die Tageszeit, die Frequenzzusammensetzung und die Häufigkeit zu berücksichtigen.

Schalldruckpegel

Grundlage für die rechtliche Bewertung von Schallen sind je nach den in Deutschland gültigen Vorschriften und Normen die Messung oder Berechnung der Schallemission. Da eine bewertete Messung des Schalldruckpegels die empfundene Lautstärke und auch die potentielle Schädigung des Gehörs nur unvollkommen wiedergibt, werden für bestimmte Geräuscheigenschaften noch Zuschläge auf den physikalischen Pegel vergeben, so z. B. für Tonhaltigkeit („Quietschen“) und Impulshaltigkeit („Hämmern“). Aus dem physikalischen Schalldruckpegel und den Zuschlägen werden Beurteilungspegel gebildet. Die Berechnungs- und Messverfahren unterscheiden sich teilweise grundlegend (z. B. Fluglärm und Straßenverkehrslärm). Häufig werden Jahresmittelwerte berechnet, aus denen die Lärmspitzenbelastung etwa in den Hauptverkehrszeiten nicht mehr erkennbar ist.

Lautheit

Messverfahren zur Lautheitsmessung können die Lautstärkewahrnehmung des Menschen relativ genau beschreiben. Die Normen DIN 45631 (siehe DIN) bzw. ISO 532 B (siehe ISO) beschreiben Verfahren zur Lautheitsmessung. Ergebnis dieser Messungen ist die Lautheit in Sone. Das Sone ist ein lineares Maß, eine Verdoppelung der Lautheit in Sone entspricht einer Verdoppelung der wahrgenommenen Lautstärke. Um vergleichbare Größen zur Pegelmessung zu erhalten, wird das Ergebnis von Lautheitsmessungen auch als – ebenfalls logarithmischer – Lautstärkepegel in Phon angegeben.

Auswirkung von Lärm

Lärm kann über das Gehör die Gesundheit insgesamt beeinträchtigen. Lärm ist ein Umweltfaktor, der sich nicht nur auf den Menschen bezieht, da auch zahlreiche Tiere in ihrer Kommunikation auf Schallsignale angewiesen sind. Auswirkungen wurden z.B. bei Singvögeln in städtischer Umgebung beobachtet[4].

Auswirkung von Lärm auf das menschliche Gehör

Bei Dauerschalleinwirkungen mit A-bewerteten Schalldruckpegeln ab 85 dB ist das menschliche Gehör gefährdet. Wirken Geräusche dieser Stärke über längere Zeiträume auf einen Menschen ein, ist mit der Entwicklung einer Schwerhörigkeit zu rechnen. Berufsbedingte Einschränkungen des Hörvermögens stehen gegenwärtig in Deutschland an erster Stelle aller Berufserkrankungen.

Bei einem Schalldruckpegel über 120 dB(A) kann schon ein einmaliges Lärmereignis das Gehör schädigen (akutes Schalltrauma).

Auswirkung von Lärm im Allgemeinen

Häufige Lärmereignisse z. B. durch Fluglärm können bereits bei weitaus niedrigeren Schallpegeln die Gesundheit gefährden. Schon 1910 prophezeite Robert Koch: „Eines Tages wird der Mensch den Lärm ebenso unerbittlich bekämpfen müssen, wie die Cholera und die Pest“. Angriffspunkt des Lärms ist dabei nicht das Ohr, sondern die Störung des Haushalts von Stresshormonen, insbesondere Cortisol und andere Kortikosteroide.

So führt nächtlicher Lärm bereits bei Einzelpegeln von unter 45 dB(A) zu Gesundheitsgefährdungen, wenn sich die Einzelpegel um mehr als 3 dB vom Geräuschhintergrund unterscheiden. Nach übereinstimmenden wissenschaftlichen Untersuchung wird eine Erhöhung um 10 dB als Verdopplung der Lautstärke empfunden.

Bereits bei einem Schalldruckpegel ab 55 dB(A) werden Geräusche vermehrt als Lärmbelästigung empfunden. Halten diese über einen längeren Zeitraum an, werden die Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden verringert. Schon Geräusche von 65 bis 75 dB(A) bewirken im Körper Stress. Dieser kann zu arterieller Hypertonie (hohem Blutdruck), Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Myokardinfarkt (Herzinfarkt) führen. Lärm kann auch für eine Verminderung der Magensekretbildung sorgen und Ursache von Magengeschwüren sein.

Weitere Folgen durch Lärmeinwirkung sind:

    * Beeinträchtigung des Befindens, da Lärm als lästig, nervend oder störend empfunden wird

    * Erhöhtes Unfallrisiko durch Verdecken von Warnsignalen

    * Verminderung des körperlichen und geistigen Leistungsvermögens

Lärm als Waffe

Lärm kann auch absichtlich gegen Menschen eingesetzt werden. Sogenannte Schallkanonen können als nicht tödlich wirkende Mittel z. B. gegen Piraterie[5] zum Einsatz kommen. Auch die New Yorker Polizei benutzte LRAD (Long Range Acoustic Devices) bei Demonstrationen[6]. Dabei wird der Angreifende mit, für Menschen unerträglichem Lärm, mittels gerichteter Lautsprecher, beschallt. Dieser Lärm zeichnet sich durch ein speziell für Menschen sehr unangenehmes Frequenzspektrum und besonders großen Schalldruck aus.[7]

Tag gegen Lärm

Der Tag gegen Lärm ist die deutsche Variante des internationalen Noise Awareness Day, was ungefähr „Tag, dem Lärm Beachtung zu schenken“ oder „Tag des Lärmbewusstseins“ bedeutet. Der Tag gegen Lärm wird von der Deutschen Gesellschaft für Akustik organisiert und ist in ganz Deutschland mit verschiedenen Aktionen verbunden, bei denen möglichst alle Altersgruppen angesprochen werden sollen. So gab es im Laufe der Jahre einen Malwettbewerb für Kinder, eine virtuelle Hörreise (Video bzw. CD) und Stadtführungen zum Thema. Der 12. Tag gegen Lärm fand am 29. April 2009 statt.

 

 

Mappa del rumore. 3 fonti. Gradiente di colori.

 

 

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